Chronik - 2014

    

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Brauchtum - Handwerk - Tracht am 18. und 19. Oktober 2014 in der Pauline Thoma Schule in Kolbermoor
Bereits zum zweiten mal nach 2012 konnten wir Mangfalltaler unter Projektleitung von unserem Ehrenvorstand Walter Weinzierl die Präsentations- und Verkaufsaus-stellung Brauchtum - Handwerk –Tracht in der Pauline-Thoma-Schule veranstalten.
Wie bereits in 2012 stellte uns die Stadt am Kirchweih Wochenende die Schule zur Verfügung. 35 Aussteller – vom Weber über Schmuckhersteller und Holzschnitzer bis zu Schneidereien stellten ihre Waren aus. Besonders gefragt waren Gamsbärte und Schmuck.
Im Rahmenprogramm gab es bayrische Musik; wir Mangfalltaler verpflegten die zahlreichen Besucher und Aussteller mit warmen Speisen und Kuchen bestens. Durch umfangreiche Werbe-Aktionen und zahlreiche Presse-Artikel konnten wir wiederum über 2.000 Besucher anziehen.
 
 
Trachten- und Schützenzug zum Oktoberfest am 21. September 2014 in München
 
Zum ersten mal in der neuern Zeit nahmen wir Mangfalltaler am Trachten- und Schützenzug in München zum Oktoberfest teil. 50 Plätze haben wir zugeteilt be-kommen – und die nutzten wir bis auf 2 kurzfristige krankheitsbedinget Absagen auch aus.
Früh um 7:00 Uhr ging’s los – per Bus fuhren wir fast bis zum Aufstellplatz in der Widenmayerstraße. Nach einer traditionellen Stärkung von den Buden begann dann gegen 09:45 Uhr der Zug. Wir hatten wirklich a Massl: vor dem Start tröpfelte es noch – aber während des ganzen Zuges herrschte angenehmes "Wander-" Wetter für die über 7 km lange Strecke.
Entlang der Maximiliansstraße ging es zur Residenz. Am Odeonsplatz grüßte uns dann unser Landesherr Horst Seehofer, kurz danach auch Kardinal Marx.
Weiter ging es dann am Stachus entlang bis zur Wiesn, wo wir in Augustinerzelt unsere Bier- und Speisemarkerl einlösen konnten. Ungefähr um 16:00 Uhr wurden wir dann vom „Trachten-Shuttle“ wieder abgeholt und zum Großmarkt gebracht, von wo uns unser Bus wieder heim nach Kolbermoor brachte. Allerdings gingen dann nicht alle heim – eine stattliche Anzahl ging noch zum Brückenwirt, um diesen Tag noch ausklingen zu lassen.
So wurde dieser Tag unvergesslich – auch für mich als Halb-Münchner war das ein kaum zu überbietendes Erlebnis. Die vielen Zuschauer auch auf eigens aufgestell-ten Tribünen, die schön herausgeputzte Landeshauptstadt aus ungewöhnlicher Perspektive – das war schon etwas!
 
Gautrachtenfest am 13. Juli 2014 in Degerndorf
Riesenkopf Degerndorf war der Veranstalter des Gautrachtenfestes unserer Inngau Trachtenverbandes 2014.
Der Verein aus dem Ortsteil von Brannenburg hatte den Heimatabend bereits am Freitag begannen, um Konflikte mit der gleichzeitig stattfindenden Fußball WM zu vermeiden.
Am Sonntag war das Wetter anfangs noch unsicher – vorsichtshalber fand daher der Festgottesdienst im Zelt statt. Da es dann aber Gott sei Dank nicht regnete, konnte der Festzug durchs festlich geschmückte Degerndorf ziehen.
Viele Mangfalltaler waren dabei, auch viele junge Dearndl und Buam. Natürlich fand auch wieder unsere große Anzahl an Schalkfrauen viel Aufmerksamkeit bei den vielen Zuschauern, darunter auch vielen Touristen.
So wurde es nach dem Gottesdienst im Zelt dann doch noch ein sehr gelungenes Gaufest bei bester Stimmung.
Handwerksmarkt in Rosenheim am 28.06.2014
Im Rahmen der 150-Jahr-Feiern der Stadt Rosenheim belebten am vergangenen Samstag einige Veranstaltungen die Innenstadt. Während auf dem Max-Josephs-Platz ein Chorfestival begann, am Salinplatz die Jugend der Stadt feierte und im Färberviertel ein Künstlermarkt stattfand, beteiligten wir uns mit einem Stand - dankenswerterweise ausgeliehen vom Trommlerzug Pullach - an einem Handwerkermarkt, den unser Ehrenvorstand Walter Weinzierl organisiert hatte. Zwetschgenbavesen, beste Torten und Kuchen wurden von unseren Frauen mit Kaffee und Espressi angeboten.
In der Schmiedewerkstatt nebenan konnten sich Kinder und Jugendliche selbst "ihr Glück schmieden". Unsere Maja packte ihr Glück beim Schopf und den Hammer fest mit zwei Händen und fertigte sich unter Anleitung des Schmiedemeisters einen Anhänger als schöne Erinnerung.
Die eigens vom Bertl gebaute Maßkrugschiebbahn wurde leider nur wenig angenommen, vielleicht lags auch an der zeitweise stehenden Hitze auf dem Platz zwischen Nikolauskirche und Mittertor.
Ein großes Vergelt-Gott gilt allen Helfern beim Auf- und Abbau sowie den Bäckerinnen der sehr begehrten Zwetschgenbavesen und natürlich auch allen Kuchenspenderinnen.

Euer Ehrenvorstand
Walter W.
Unser Standl
weitere Bilder finden sie hier
Frühschoppen im Park am 1. Juni 2014 im Rathauspark
Nach dem Erfolg des Frühschoppen im Park, im letzten Jahr beim Stadtjubiläum, haben wir Mangfalltaler beschlossen, des brobiern mia a amoi aus.
In der Frühe waren schon viele fleißige Hände im Trachtenheim zu sehen.
Ob Brezen backen, Pavillon aufbauen, Bierbänke aufstellen egal was es auch ist da helfen wir Mangfalltaler immer zsam.Die Masskrugrutschn war auch gleich beim Bertl geholt und aufgebaut.
So konnte wer wollte sein Können im Maßkrugschieben beweisen.
Der Park war trotz vorheriger Unkenrufe gut gefüllt, die Weißwürste und Brezen gut und so manchem schmeckte auch die eine oder andere halbe Bier.
Aufgspuit hod uns die Mitterberg Musi und unsere Kinder unterhielten die Gäste mit einem Auftritt.
Leider hat uns der Petrus kurz vor Ende noch einen kurzen Regenschauer ge-schickt, was aber nichts gemacht hat, weil wir kurzer Hand einfach ins Trachten-heim umgesiedelt sind.
Leider war ich nicht bis zum Schluss da, hab mir aber sagen lassen, daß es noch recht zünftig zugegangen seien soll und noch länger als geplant gedauert hat!
Nach diesem Erfolg haben wir beschlossen, des probiern mia im nächsten Jahr nochmal aus.
 
Fahrt nach Schlesien im August 2014
Bereits seit über 10 Jahren besteht die Freundschaft zum Verein Tworkauer Eiche in Schlesien. Diese Freundschaft war über die Jahre stets gepflegt worden durch gegenseitige Besuche, so z.B. zu unserem 100-jährigen Jubiläum.
Dieses Jahr waren wir an der Reihe zu einem Gegenbesuch.
Walter Weinzierl hatte alles bestens vorbereitet, zahlreiche Zuschüsse organisieren können und nicht zuletzt in einigen Vorstellungen vor allem die jungen Dearndl und Buam auf den Besuch vorbereitet. Das war auch nötig – schließlich stand ja auch Auschwitz auf dem Programm.
Meine Frau Irmi und ich waren bereits vorher nach Krakau gefahren – der Bus mit den anderen Mangfalltalern fuhr um 23:00 Uhr vom Vereinsheim ab und kam am Donnerstag, 21.08. um 0:00 Uhr in Ratibor im Gatshof Polonia an.
Am selben Tag noch wurde nach einem ausgiebigen Frühstück Ratibor erkundet – eine schöne Stadt mit guten Restaurants und einer schönen Kellerbar. Walter hatte für den ersten Tag das Restaurant Raciborska in Ratibor ausgesucht.
Wieliczka ist ein sehr altes, riesiges Salzbergwerk in dem schon seit Goethes Zeiten auch Führungen stattfinden. Über viele Kilometer ging es durch Stollen, vorbei an Seen und Plätzen und vielen Ausstellungen. Vor allem die Mangfalltaler, die das erste mal dabei waren, staunten nicht schlecht über die Größe – aber auch mancher alter Hase entdeckte Neues.
Höhepunkt der Führung war natürlich der „Salzdom“, bei dem alles, vom Alter über das Kruzifix bis zu den Bilden und Lüstern nur aus Salz hergestellt wurde. Der be-rühmteste Pole der Neuzeit, Papst Johannes Paul II. hatte hier schon ene Messe zelebriert, viele Hochzeiten finden heute mitten im Berg statt.
Wir Mangfalltaler stimmten „Großer Gott, wir loben Dich“ an – ein Erlebnis!
Danach ging es in die alte polnische Königsstadt Krakau, eine der schönsten Städ-te Europas mit einem riesigen Marktplatz und einer Universität aus dem 13. Jahr-hundert. Am Burgberg Wawel vorbei gingen wir zum Marktplatz mit der beeindru-ckenden Markthalle und in die Marienkirche mit dem großartigen Altar von Veit Stoß.
Die Markthalle
Besonders beeindruckt waren unsere Musiker vom „sterbenden Trompeter“ – jese Stunde „warnt“ er vor den eindringenden Türken und wird jede Stunde mitten im Spiel von einem Pfeil ermordet.
Leider war die Zeit viel zu kurz für den Besuch – Krakau wäre eine eigene Reise wert!
Am Abend nach dem Mahl im Hotel gab es dann einen gemütlichen Hoagascht mit viel Musik und Gesang.
Alle hatten ihren Spaß – auch unsere Jungen!
Am Samstag stand Auschwitz auf dem Programm. Walter Weinzierl hatte ja uns schon auf das doch bedrückende und schockierende ehemalige Vernichtungslager vorbereitet – und das war auch nötig. Umso wichtiger ist es, dass wir vor allem unse-ren Jungen zeigen, wozu blinder Gehorsam und Fanatismus führen kann.
Besonders die brutale Vorgehensweise und die wahnsinnige Größe von Birkenau machten Betroffen.
Nach der Heimfahrt trafen wir uns dann mit einigen Mitgliedern der Tworkauer Gruppe zum Abendessen in Biencovice.
Danach gab es noch einen gemütlichen Abend – und eine Kronentanzprobe im Speicher des Hotels.
Am Sonntag gab es zunächst die Möglichkeit zum Kirchgang. Während bei uns die Kirchen ja eher leer sind, sind in Polen die Kirchen brechend voll – man bekommt kaum einen Platz! Nach dem Gruppenfoto vor dem Hotel ging es zum Mittagessen nach Kreuzenort in ein wirklich hervorragendes Restaurant.
Danach besichtigten wir das alte, verfallene Schloß in Tworkau, die Kirche, die auswärtige Kapelle kurz vor der tschechischen Grenze und die alte, aber noch lau-fende Getreidemühle. Dort hatten wir beim letzten Mal das Mühlrad eingehängt – heuer mussten wir nicht arbeiten!
Dafür bekamen wir ein hervorragendes Schnapserl!
In Tworkau fand dann die Feier leider im Saale statt – das Wetter war zu unsicher.
Das Familienfest war eine Veranstaltung mit einer Gruppe aus der Tschechei und deutschsprachigen Gruppen aus Schlesien. Neben einer Kindergruppe trat ein Chor auf, dann kamen unsere Dirndl und Buam mit dem Kronentanz und anderen Tänzen. Ein weiterer Höhepunkt war sicher dann das gemeinsame Tanzen von Kolbermoorer und Tworkauer Trachtlern.
Walter Weinzierl und Monika Singhammer konnten dann an unsere Gastgeber die Gastgeschenke übergeben.
Es gab viele interessante Gespräche mit den anwesenden Schlesiern, man konnte viele interessante Fakten über die deutsche Volksgruppe hier erfahren.
Im Hotel gab es dann natürlich noch einen gmiatlichn Abend.
Pünktlich um 00:00 Uhr konnten wir dann Claudia Beutl zum Geburtstag gratulie-ren.
Lage dauerte die Feier och – schließlich war es unsere letzte polnische Nacht.
Am nächsten Tag machten wir uns dann wieder bei gutem Wetter auf in Richtung Heimat – mit Bus und Cabrio.
Für uns Mangfalltaler war es auf alle Fälle ein sehr beeindruckendes Erlebnis in einer sehr interessanten Gegend und mit vielen Begegnungen mit unseren Tworkauer Freunden.
 

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